LORO PARQUE Teneriffa, Spanien

Loro Parque eröffnet Katandra Treetops


Der Loro Parque steuert auf sein highlight 2009 zu: die Eröffnung von Katandra Treetops, einer der größten Freiflugvolieren der Welt. Der Besucher wird in eine exotische Welt versetzt, in die er direkt eintreten und sogar Vögel mit Nektar füttern kann. In Katandra Treetops bekommt er die Möglichkeit, mehr als 100 Vögel verschiedenster Arten und Unterarten auf Augenhöhe zu beobachten.

Farbige Loris, Kakadus, Pelikane, Fasane, Amseln, Fruchttauben und viele andere Vogelarten sind nur einige in dieser grossartigen Voliere. Die tropische Vegetation, die eine einzigartige Dschungelatmosphäre schafft, wurde von spezialisierten Architekten und Experten entworfen, die eigens für das Projekt aus Deutschland angereist sind. Auch die Fusswege, Hängebrücken, Plattformen und Treppen, die durch Katandra Treetops führen, geben dem Besucher die Möglichkeit, Ausblicke auf die Vögel in großen Höhen zu geniessen und deren Verhalten und freien Flug innerhalb der Anlage aus einer neuen Perspektive zu beobachten.

Katandra Treetops, dessen Eröffnung am 24. September erfolgt, besteht aus komplexen Stahlteilen, die eine Stahlstruktur von 21 Tonnen Gewicht halten. Ein Maschennetz von 3000 m2 Fläche und einer Höhe von 27 Metern bildet die Aussenhülle der riesigen Voliere, deren Volumen mit 17.000 m³ gleich der des Theatersaals der Pariser Oper ist.

Unter den Arten, die Katandra Treetops bevölkern werden, heben sich besonders die Loris und ihre Unterarten durch ihre intensive und vielfältige Färbung hervor. Ein einzelnes Exemplar kann bis zu 5 verschiedene Farben aufweisen. Ihre spezielle, runzlige Zunge ermöglicht ihnen, den Nektar und Blütenstaub aus den Blumen zu saugen, wobei sie von den Hängebrücken der Voliere aus beobachtet werden können. Inmitten der üppigen Vegetation, bei der der ursprüngliche Baumbestand vollständig erhalten wurde, werden auch Fasane, Pelikane, Fruchttauben und Jägerliesten zu finden sein, alles Arten, die aus Australien und Asien stammen. Daher auch der Name Katandra, der im Dialekt der australischen Ureinwohner soviel wie „Gesang der Vögel“ bedeutet.